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k:konzentration_und_zentralisation_des_kapitals [2015/05/26 12:59]
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 In den Medien jagen sich die Meldungen von mehr oder minder freundlichen Unternehmenszusammenschlüssen oder feindlichen Übernahmen – gelegentlich auch Trennungen – etwa die Wiederaufspaltung des einstigen ›Weltkonzerns‹ Daimler/Chrysler. Häufig spielen international agierende Finanzfonds mit. Immer jedoch sind damit Ängste der Beschäftigten um ihre Arbeitsplätze verbunden, kontrastiert von den spekulativen Hoffnungen kleiner oder mittlerer Aktionäre. Seit dem Ende des ›realen Sozialismus‹ scheint der »Triumph des [[f:Finanzkapital]]s« (Sweezy 1994) in einer globalisierten Wirtschaft endgültig zu sein. In den Medien jagen sich die Meldungen von mehr oder minder freundlichen Unternehmenszusammenschlüssen oder feindlichen Übernahmen – gelegentlich auch Trennungen – etwa die Wiederaufspaltung des einstigen ›Weltkonzerns‹ Daimler/Chrysler. Häufig spielen international agierende Finanzfonds mit. Immer jedoch sind damit Ängste der Beschäftigten um ihre Arbeitsplätze verbunden, kontrastiert von den spekulativen Hoffnungen kleiner oder mittlerer Aktionäre. Seit dem Ende des ›realen Sozialismus‹ scheint der »Triumph des [[f:Finanzkapital]]s« (Sweezy 1994) in einer globalisierten Wirtschaft endgültig zu sein.
  
-Wenngleich die [[f:Form]]en sich wandeln und entwickeln, sind die Grundlagen dieser Phänomene keineswegs neu. Bei Marx und im Marxismus werden sie als [[a:Ausdruck]] von K und Z seit langem analysiert und diskutiert. Anders als vielfach vermutet, ist die K bei Marx dem [[b:Begriff]] des [[k:Kapital]]s keineswegs äußerlich, vielmehr ist sie mit ihm von vornherein gesetzt. »Jedes individuelle Kapital ist eine größere oder kleinere K von Produktionsmitteln mit entsprechendem Kommando über eine größere oder kleinere Arbeiterarmee.« (...) Die Rückverwandlung von Mehrwert in Kapital, d.h. die [[a:Akkumulation]], wird zur Grundlage einer erweiterten Stufenleiter der Produktion und ist gleichbedeutend mit einem Wachstum des Kapitals und damit einer Steigerung der K.+Wenngleich die [[f:Form]]en sich wandeln und entwickeln, sind die Grundlagen dieser Phänomene keineswegs neu. Bei Marx und im Marxismus werden sie als [[a:Ausdruck]] von K und Z seit langem analysiert und diskutiert. Anders als vielfach vermutet, ist die K bei Marx dem [[b:Begriff]] des [[k:Kapital]]s keineswegs äußerlich, vielmehr ist sie mit ihm von vornherein gesetzt. »Jedes individuelle Kapital ist eine größere oder kleinere K von Produktionsmitteln mit entsprechendem Kommando über eine größere oder kleinere Arbeiterarmee.« (...) Die Rückverwandlung von <!--[-->[[m:Mehrwert|Mehrwert]]<!--]--> in Kapital, d.h. die [[a:Akkumulation]], wird zur Grundlage einer erweiterten Stufenleiter der Produktion und ist gleichbedeutend mit einem Wachstum des Kapitals und damit einer Steigerung der K.
  
 Den Begriff der Z hat Marx erst in der frz. Ausgabe von //K I// eingeführt (...), was deren eigenständige »wissenschaftliche [[b:Bedeutung]]« (//An den Leser//) unterstreicht (Engels hat diese Änderungen in die 3. dt. A. 1883 aufgenommen). Die Z »ergänzt das Werk der Akkumulation« (...) indem sie deren Wirkungen durch veränderte Verteilung der bereits vorhandenen und funktionierenden Kapitale steigert. »Das Kapital schwillt hier in einer Hand zu großen Massen, weil es dort in vielen Händen verloren geht. Es ist die eigentliche Z im Unterschied zur Akkumulation und K.« (...) Den Begriff der Z hat Marx erst in der frz. Ausgabe von //K I// eingeführt (...), was deren eigenständige »wissenschaftliche [[b:Bedeutung]]« (//An den Leser//) unterstreicht (Engels hat diese Änderungen in die 3. dt. A. 1883 aufgenommen). Die Z »ergänzt das Werk der Akkumulation« (...) indem sie deren Wirkungen durch veränderte Verteilung der bereits vorhandenen und funktionierenden Kapitale steigert. »Das Kapital schwillt hier in einer Hand zu großen Massen, weil es dort in vielen Händen verloren geht. Es ist die eigentliche Z im Unterschied zur Akkumulation und K.« (...)

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