Differences

This shows you the differences between two versions of the page.

Link zu dieser Vergleichsansicht

e:erkenntnis [2013/01/30 23:26]
christian
e:erkenntnis [2015/03/26 23:07] (aktuell)
Zeile 18: Zeile 18:
 Für das von der KrpÖ ausgehende marxsche Denken ist die [[b:bürgerliche Gesellschaft]] als bestimmt gewordene historisch-transitorische Totalität begriffen. Dem Denken kann hier nur dann gegenständliche Wahrheit zukommen, wenn es als »Reproduktion« dieser ihm vorausgesetzten Totalität als »Gedankenkonkretum« (//Einl 57//) begriffen wird. So sind für Marx die [[k:Kategorie]]n nicht, wie bei Hegel, primär Denkbestimmungen, sondern »Daseinsformen, Existenzbestimmungen, oft nur einzelne Seiten dieser bestimmten [[g:Gesellschaft]]« (...). Dass nun, wie in bezug auf die Analyse des [[k:Kapital]]verhältnisses, das Denken auch als wirkliche gedankliche Reproduktion dieser gesellschaftlichen Totalität, d.h. als »[[a:Anatomie]]« (...) der bürgerlichen Gesellschaft begriffen werden kann, ergibt sich nach Marx daraus, dass hier die einfachsten Kategorien allgemeine und damit auch ideologiebildende theoretische und Bewusstseinsformen eines im Verhältnis zu früheren Gesellschaftsformen extensiv entwickelten Ganzen sind. So ist die [[a:Arbeit]] »hier nicht nur in der Kategorie, sondern in der Wirklichkeit als Mittel zum Schaffen des Reichtums überhaupt geworden« (...). Für das von der KrpÖ ausgehende marxsche Denken ist die [[b:bürgerliche Gesellschaft]] als bestimmt gewordene historisch-transitorische Totalität begriffen. Dem Denken kann hier nur dann gegenständliche Wahrheit zukommen, wenn es als »Reproduktion« dieser ihm vorausgesetzten Totalität als »Gedankenkonkretum« (//Einl 57//) begriffen wird. So sind für Marx die [[k:Kategorie]]n nicht, wie bei Hegel, primär Denkbestimmungen, sondern »Daseinsformen, Existenzbestimmungen, oft nur einzelne Seiten dieser bestimmten [[g:Gesellschaft]]« (...). Dass nun, wie in bezug auf die Analyse des [[k:Kapital]]verhältnisses, das Denken auch als wirkliche gedankliche Reproduktion dieser gesellschaftlichen Totalität, d.h. als »[[a:Anatomie]]« (...) der bürgerlichen Gesellschaft begriffen werden kann, ergibt sich nach Marx daraus, dass hier die einfachsten Kategorien allgemeine und damit auch ideologiebildende theoretische und Bewusstseinsformen eines im Verhältnis zu früheren Gesellschaftsformen extensiv entwickelten Ganzen sind. So ist die [[a:Arbeit]] »hier nicht nur in der Kategorie, sondern in der Wirklichkeit als Mittel zum Schaffen des Reichtums überhaupt geworden« (...).
  
-[...G]egen den offiziellen Leninismus der 1920er Jahre bezieht sich die von Korsch, Lukács und – in einer weiteren Wendung – von Gramsci vorgenommene Reformulierung [des E-Problems] explizit [...] auf die Totalitätsanalyse von Marx und damit auf deren kritisch-revolutionären Gehalt. +[...G]egen den offiziellen <!--[-->[[m:Marxismus Lenins|Leninismus]]<!--]--> der 1920er Jahre bezieht sich die von Korsch, Lukács und – in einer weiteren Wendung – von Gramsci vorgenommene Reformulierung [des E-Problems] explizit [...] auf die Totalitätsanalyse von Marx und damit auf deren kritisch-revolutionären Gehalt. 
    
  

Sitemap

This is a sitemap over all available pages ordered by namespaces.

Page Actions
Wiki Actions
User Actions
Submit This Story
 
InkriT Spende/Donate     Kontakt und Impressum: Berliner Institut für kritische Theorie e.V., c/o Tuguntke, Rotdornweg 7, 12205 Berlin
e/erkenntnis.1359584816.txt.gz · Zuletzt geändert: 2013/01/30 23:26 von christian     Nach oben
Recent changes RSS feed Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki Design by Chirripó