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 III. //E.en im Staatssozialismus.// – Nach dem staatssozialistischen Konzept begründet die Zentralisierung des Eigentums an Produktionsmitteln in den Händen des ›sozialistischen‹ Staates sozialistisches Eigentum. Dies wird u.a. aus dem marxschen Gedanken gefolgert: »Wenn sie den Kapitalisten fortnehmen, nehmen sie den Arbeitsbedingungen den Charakter, Kapital zu sein«. (//TM//) Durch dieses Fortnehmen zugunsten des Staatseigentums sowie durch eine funktionierende staatliche Wirtschaftsleitung werden nach dem <!--[-->[[m:Marxismus-Leninismus|ML]]<!--]--> »Produzent und Eigentümer identisch«, gibt »es keine Klasse mehr, die sich ohne Äquivalent die Ergebnisse der Arbeit anderer aneignen kann.« \\ III. //E.en im Staatssozialismus.// – Nach dem staatssozialistischen Konzept begründet die Zentralisierung des Eigentums an Produktionsmitteln in den Händen des ›sozialistischen‹ Staates sozialistisches Eigentum. Dies wird u.a. aus dem marxschen Gedanken gefolgert: »Wenn sie den Kapitalisten fortnehmen, nehmen sie den Arbeitsbedingungen den Charakter, Kapital zu sein«. (//TM//) Durch dieses Fortnehmen zugunsten des Staatseigentums sowie durch eine funktionierende staatliche Wirtschaftsleitung werden nach dem <!--[-->[[m:Marxismus-Leninismus|ML]]<!--]--> »Produzent und Eigentümer identisch«, gibt »es keine Klasse mehr, die sich ohne Äquivalent die Ergebnisse der Arbeit anderer aneignen kann.« \\
-Der ML-Theoretiker und DDR-Staatsfunktionär Fritz Behrens stellt in den 1970er Jahren die staatssozialistischen E.en als Weg zum Sozialismus in Frage [...]: Der Staat kann »nie und nimmer das Hauptinstrument bei der Schaffung sozialistischer Produktions- und anderer gesellschaftlicher Verhältnisse sein«, die Produzenten bleiben <!--[-->[[l:Lohnarbeit|Lohnarbeit]]<!--]-->er, »so sehr ihre Knechtschaftsverhältnisse auch durch Mitbestimmung und Mitverantwortung verschleiert« werden (1992). +Der ML-Theoretiker und DDR-Staatsfunktionär Fritz Behrens stellt in den 1970er Jahren die staatssozialistischen E.en als Weg zum Sozialismus in Frage [...]: Der Staat kann »nie und nimmer das Hauptinstrument bei der Schaffung sozialistischer Produktions- und anderer gesellschaftlicher Verhältnisse sein«, die Produzenten bleiben <!--[-->[[l:Lohnarbeit|Lohnarbeit]]<!--]-->er, »so sehr ihre Knechtschaftsverhältnisse auch durch <!--[-->[[m:Mitbestimmung|Mitbestimmung]]<!--]--> und Mitverantwortung verschleiert« werden (1992). 
    
  

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e/enteignung.1431100500.txt.gz · Zuletzt geändert: 2015/05/08 17:55 von korrektur     Nach oben
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